Surys Einzugswoche


Ein paar Tage hat es gedauert, aber jetzt fühle ich mich hier richtig wohl!

 

Also, am Einzugstag möchte ich nur noch Futter und klebe dem Personal an den Füßen.

Das Personal ist tatsächlich leicht genervt - ist sie doch gesundheitlich angeschlagen (sie bellt wie ein Hund *kopfschüttel*) und stolpert dauernd über mich.

 

So richtig schlafen mag ich auch nicht, muss das neue Personal ja im Auge behalten.

 

Dusty hat sich auf seinem Höhlenschlafplatz (unterm Schreibtisch) breit gemacht und ich ... ich weiß nicht so richtig. So tippele ich hier hin - Probeliegen und ein wenig fiepen - und dort hin - Probeliegen und ein wenig fiepen - oder doch wieder woanders ...

 

Ähm, jetzt muss ich mal ... was mach ich nur ... da hinten war ein ruhiger Raum ... versuche ich mal ... sooo, Schlafzimmerteppich ist getauft ... heimlich still und leise wieder ins Wohnzimmer.

 

Kurz nachdem ich mein Problem gelöst habe steht das Personal auf, zieht Jacke und Schuhe an und wir gehen spazieren.

Hätte sie ja auch vorher sagen können, hm ...

Nach unserer Rückkehr entdeckt das Personal dann meinen Tauffleck, aber sie hat nicht geschimpft.

 

Bis ich heraus habe, dass es hier mehrere Spaziergänge pro Tag gibt, muss ich leider noch einmal den Teppich taufen und eine Tretmine hinterlassen.

 

Das war die Einweihung *ganz breit grins*

 

Futter ist hier ganz okay, leider immer viel zu wenig im Napf.

 

Die Spaziergänge sind anfangs ziemlich merkwürdig.

Wir gehen tagsüber die gleiche Runde auf dem Feld und nachts in der Parkanlage - wie eintönig ...

Dusty meckert auch darüber und behauptet das ist alles meine Schuld - nur wegen mir gehen wir  tagein tagaus diese Strecke.

 

Was soll ich euch sagen:

Es ist tatsächlich meine Schuld, denn ich musste ja an der Leine laufen und das Personal findet es für einen Hund sehr einschränkend, so wie hier

Bild: Hund, Sury, Dackel-Retriever-Mix

Am 4. Tag bei unserer Nachtrunde innerorts (keine Autos, keine Menschen - außer der Zeitungsfrau) kommt die Leine endlich ab.

Juchuuuu ... links in den Vorgarten, rechts in den Vorgarten, hinterm Busch her, zurück und wieder von vorn ... bis nach Hause springe ich wie ein Flummi (hm, jemand sollte mich mal dran erinnern, dass ich eine Omi bin) vor dem Personal und Dusty hin und her.

Und weil das so gut geklappt hat, darf ich auf unserem Wiederholungsweg (ein Weg der ohne Straßenüberquerung nach Hause führt) am nächsten Morgen auch ohne Leine laufen.
Ich höre zwar noch nicht auf Rückruf, entferne mich aber nicht weit und wenn das Personal sich umdreht, schmeiße ich meine kurzen Beinchen ganz schnell hinter mich, damit ich den Anschluss nicht verpasse.

 

Schaut mal, meine erste Entdeckungsrunde außerhalb der Wiederholungsstrecke:

Außerdem wurde ich neu eingekleidet, laufe nun in Rogz for Dogz (durfte selbst mit aussuchen) und bei Dustys Tierärztin war ich auch schon - die ist ganz nett (gab Leckerli).

 

Soooo eine anstrengende Woche habe ich alte Omi hinter mir.

 

Bis zur nächsten Geschichte
Eure Sury