Angsthund


 

 

Was versteht man unter einem Angsthund?

 

Einen Hund der entweder schlecht sozialisiert wurde, unter Umständen ein Leben als Straßenhund/Gebärmaschine/Sportgerät führen musste, eventuell gequält/missbraucht wurde oder aber unter schlimmen Bedingungen aufgewachsen und daher von Umweltreizen total überfordert ist.

 

Angst ist äußerst vielschichtig:

* vor Geräuschen

* vor Menschen generell

* vor Frauen oder Männern oder Kindern

* vor anderen Tieren

* vor Berührungen

* vor Artgenossen

* vor dem Autofahren

* Verlassenängste

* vor Gewitter/Silvester

* vor der Leine/Geschirr

* vor Umweltreizen

* vor schnellen Bewegungen

* und vieles andere mehr.

 

 

Wie äußert sich diese Angst?

 

Das kann sich ganz unterschiedlich äußern, von totalem Rückzug über Angstzucken und flüchten wollen, bis hin zu Angstaggression mit Warnknurren oder auch schnappen.

 

 

Wie geht man mit einem Angsthund um?

 

Der Umgang muss ganz individuell angepasst werden, es gibt keine Allheillösung.

Zunächst sollte man für Ruhe und geordneten Ablauf sorgen.

Man muss den Hund "ankommen" lassen, ihn beobachten und dann entscheiden wie weiter vorzugehen ist.

 

Bei aller Rück- und Vorsicht sollte man den Hund jedoch auch NICHT in Watte packen, ihn bemitleiden usw.

Beruhigendes einreden auf den Hund bestärkt ihn nur in seiner Angst und bewirkt so das Gegenteil.

 

Man sollte sich darauf einstellen, dass ein Angsthund unter Umständen immer ein Angsthund bleibt. Man kann versuchen die Ängste zu "minimieren" und "in geordnete Bahnen zu lenken", das Vertrauen des Hundes in die Menschen wieder aufzubauen, aber ...

 

Gute Informationen erhält man im Forum von  Angsthund.de